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Frank Nagel

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Newsroom ÖPNV

Frank Nagel

Ich bin mit Leidenschaft Netzwerker in Sachen Mobilität. Management und Kommunikation faszinieren mich. Marketing und Öffentlichkeitsarbeit auf allen Schienen sind mein Metier. Organisation und Forschung gehören zu meinen Interessen.

Leserbrief

31.05.19

Zum Leserbrief "U-Bahn-Halt an der Uni wird teuer" von Dennis Pfeiffer-Goldmann in der FNP vom 28. Mai 2019

Es gibt eine echte Chance, die Universität auf dem Campus Westend an das U-Bahn-Netz der Stadt anzuschließen. Die 2006 planfestgestelte Variante für eine Trasse zum Lückenschluss zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte (Linie U4) wurde zwar nicht realisiert. Und dies bedeutet , dass noch immer nach einer Lösung zur Entlastung der stark durch Schienen- und Autoverkehr genutzten Eschenheimer Landstraße zu suchen ist. Eine Lösung könnte nun aber in Zusammenhang mit den städtebaulichen Perspektiven (umfassende Erweiterung des Bundesbank- Campus, Nachverdichtung der Platensiedlung, Anschluss des erweiterten Uni-Campus Westend) endlich gefunden werden.

Der Fachauschuss Verkehr der Frankfurter CDU hat für den Lückenschluss eine neue Lösung (eine Abwandlung der bereits bekannten Variante "Europaturm") skizziert. Vorgeschlagen wird eine Trassenführung mit U-Bahn-Station unter dem Theodor-Adorno-Platz, der zentral im Uni-Campus Westend liegt. Zwar sieht bereits eine ältere Alternative, die sogenannte "Ginnheimer Kurve", die Anbindung des Uni-Campus vor- mit einer Station am  nördlichen Rand des Campus. Deren weitgehend oberirdisch verlaufenden Trasse ist jedoch im Bereich der Bundesbank bzw. Wilhelm-Eppstein-Straße aus baulichen Gründen nicht umsetzbar. Die neue Lösung mit zentraler Eschließung der Universität wäre besonders vorteilhaft : sie würde die steigende Zahl der Studenten von heute circa 30000 auf etwa 42000 bis 2030 gut bewältigen, Bundesbank-Campus und Platensiedlung anschließen und die A-Strecke auf der Eschersheimer Landstraße deutlich entlasten.

 

Bei einem solchen Bauprojekt, das die Erschließung eines Stadtteils mit der U-Bahn zumindest für die nächsten 50 Jahre bestimmt, besteht die Herausforderung nicht darin, die Konzeptualisierung möglichst rasch abzuschließen. Zügig vorangehen sollte es dann bei der konkreten Bauplanung, der Planfeststellung und der Erstellung. Daran hapert es leider bei Projekten dieser Dimension. Zur Konzeptualisierung aber ist eine sorgfältige Abwägung der Baukosten, der Fördermöglichkeiten anhand des NKU-Wertes und der städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten erforderlich- sowie eine Entscheidung zugunsten der Entwicklungsperspektivn der Stadt.

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