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Frank Nagel

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Frank Nagel

Ich bin mit Leidenschaft Netzwerker in Sachen Mobilität. Management und Kommunikation faszinieren mich. Marketing und Öffentlichkeitsarbeit auf allen Schienen sind mein Metier. Organisation und Forschung gehören zu meinen Interessen.

Erste Unfälle mit E-Scootern

12.07.19

Artikel der "Oberhessische Presse"

Erste Unfälle mit E-Scootern

Kritiker hatten gewarnt, nun sehen sie sich bestätigt: Kurz nach ihrer Einführung fallen die neuen E-Tretroller nicht nur positiv im Frankfurter Straßenbild auf.

Mehrere Unfälle hat die Polizei in den ersten Wochen mit E-Scooter-Verkehr in Frankfurt registriert. In einem Fall sei ein Fußgänger angefahren worden, der Benutzer des E-Tretrollers habe Fahrerflucht begangen, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums. Insgesamt handele es sich um eine einstellige Zahl von Unfällen. Die Polizei plane gezielte Kontrollen der Tretroller, derzeit habe man im Rahmen der normalen Polizeiarbeit ein Auge auf sie.

Während einer Fahrradkontrolle sei beispielsweise ein Fahrer mit seinem Tretroller verbotenerweise auf dem Bürgersteig auf die Beamten zugefahren. Als die Polizisten den Roller anhielten und untersuchten, stellten sie fest, dass er zudem statt den erlaubten 20 bis zu 30 Stundenkilometer schnell unterwegs sein konnte. Der Scooter sei beschlagnahmt worden, ebenso wie auch einige weitere, bei denen die Bremsen nicht korrekt funktionierten oder kein Versicherungsschutz bestand, sagte die Sprecherin.Die weitere Entwicklung müsse man abwarten: "Wenn jeder etwas Rücksicht nimmt, sollte es eigentlich gehen." In Frankfurt sind seit 22. Juni E-Tretroller im Verleih erhältlich. Inzwischen bieten zwei Unternehmen den Service an, mehr als zehn waren zuvor beim Verkehrsdezernat vorstellig geworden. Auch in anderen hessischen Städten gab es Anfragen, darunter Wiesbaden und Kassel.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DpolG) forderte starke Kontrollen der elektrisch betriebenen Tretroller. Es herrsche bereits dichter Verkehr, da stellten die Roller eine weitere Gefahr dar. Die Verletzungsgefahr für die Fahrer selbst sei ebenfalls erheblich, da ihnen jegliche Knautschzone fehle, teilte der Landesverband Hessen am Freitag mit. Ihre Zulassung sei Aktionismus ohne Fach- und Sachverstand gewesen. Für die zusätzlichen Kontrollen fehle der Polizei allerdings Personal und dies sei leider nach wie vor nicht in Sicht, erklärte der Landesvorstand.

Zu diesem Thema gibt es hier mehr.

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